 |

News

Was ist eine Infusion?

Infusionen sind flüssige Arzneimittel, welche der Zufuhr grösserer Flüssigkeitsmengen direkt in das Blutsystem dienen und welche mittels spezieller Vorrichtungen verabreicht werden.
Den Vorgang nennt man Infusionstherapie. Sie unterstützt den Heilungsprozess eines Patienten z.B. durch Zufuhr wichtiger Medikamente und Nährstoffe. Damit ist die Infusionstherapie
eines der wichtigsten Elemente einer (Spital-)behandlung und kann unter Umständen einem Patienten das Leben retten. Aus diesem Grunde müssen Infusionslösungen äusserst
gewissenhaft produziert werden. Der Hauptbestandteil der Infusionen ist das Wasser.
Wasser ist der mengenmässig wichtigste Bestandteil im menschlichen Körper; es ist das Medium, in welchem die Nährstoffe und die Abbauprodukte transportiert werden und es
hat gleichzeitig auch eine Rolle in der Regelung der Körpertemperatur.
Die Gesamtmenge an Körperwasser ist abhängig vom Alter, Geschlecht und von der physiologischen Konstitution (Fettgehalt des Organismus). Bei Erwachsenen macht es etwa
45-55% des Körpergewichtes bei Frauen aus und 55-65% bei Männern, bei Kindern sogar 70-75%.
Ausser Wasser können die Infusionen verschiedene Stoffe enthalten:
- Elektrolyte (z.B. Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid)
- Energiehaltige Substanzen - vor allem Kohlenhydrate (z.B. Glucose, Fructose) aber auch Eiweisse oder Fette
- Substanzen zur Wiederherstellung von Gleichgewichten im Körper (z.B. Natriumbicarbonat)
- Plasmaersatzmittel (z.B. Gelatine, Dextran)
- Arzneimittel-Wirkstoffe: z.B. Mannitol (aus Osmofundin 10%), Metronidazol
Ausserdem können Infusionen selbst als Lösungsmittel für andere Arzneimittel dienen, mit welchen sie kompatibel sind (z.B. Natriumchlorid 0,9%, Glucose 5% und 10%, Ringer
und Ringer-Lactat Lösung).
|
Evenimente...

Was ist ein Chargenbezeichnung (Chargennummer) ?

Eine Chargenbezeichnung ist eine Kombination von Zahlen und/oder Buchstaben, die eine Charge eindeutig bezeichnet. Die Chargennummer ist insbesondere von Bedeutung,
wenn bei einer Charge zu einem späteren Zeitpunkt Mängel auftreten und die Charge vom Kunden, in der Regel Spitälern, zurückgerufen werden muss.
Die HPSA verfügt über eine 8-stellige Chargennummer, die am oberen Rand des Flaschenbodens aufgedruckt ist und die sich auf der Etikette wiederholt. Die Chargennummer lässt
sich anhand des Beispieles 34121Y05 von links nach rechts wie folgt entziffern:
1. Stelle: "3" Angabe des Jahres: 2003
2. & 3. Stellen: "41" Angabe der Woche: 41. Kalenderwoche
4. Stelle: "2" Wochentag in der KW 41Dienstag in der KW 41
5. Stelle: "1" Schicht des Tages: in der ersten Schicht
6. Stelle: "Y" Produktionsstandort Timisoara in Rumänien
7.& 8. Stellen: "05" Nummer der Lösung Jede Lösung hat eine Nummer. 05 steht für Natriumchlorid 0,9%
Die Chargennummer 34121Y05 besagt demnach, dass es sich um eine Natriumchlorid 0,9%-Charge handelt, die in der ersten Schicht am 7.10.2003 am Produktionsstandort
Timisoara (Rumänien) hergestellt wurde.
Die Präge-Charge-Nummer auf der Plasco muss übereinstimmen mit der Chargen-Nummer auf dem Etikett, wobei dieses ergänzt wird durch ein "A" oder "B", was darauf hinweist, ob
die Plasco die erste oder zweite Sterlisation durchlaufen hat.
|
|
 |